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Die Zauberflöte - aus der Sicht einer Darstellerin - PDF Drucken

Ein zauberhaftes „Theaterkonzert“

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Tosender Applaus schallt durch die Aula unserer Schule, „Die Zauberflöte“, die am 24. und 25.11 von der Theater AG und dem Orchester dargestellt wurde, war ein riesiger Erfolg.

Doch bis die Zauberflöte das war, was auf der Bühne gezeigt wurde, war es ein langer Weg!

Die Proben begannen ungefähr einen Monat vor den Sommerferien. Natürlich konnte nicht jeder seine Wunschrolle spielen, deshalb kam es dazu, dass manch einer einen Baum oder Bär spielen musste.

Anfangs waren die Proben noch locker, jeder hat seinen Text kurz vorher gelernt und ist dann auf die Bühne gegangen. Doch mit der Zeit wurden die Proben anstrengender, da wir alle Szenen häufig wiederholen mussten und nicht jeder nach  dem Unterricht noch zwei Stunden in der Aula sitzen wollte. Doch mit Tortillas waren die Proben wie im Flug vorbei. Nach den Sommerferien begannen die richtigen Proben, alle mussten anwesend sein und Herr Stellmacher hat uns auf dem Flügel vorgespielt, was das Orchester ungefähr später machen würde. An manchen Tagen waren wir so unkonzentriert, dass wir einfach nicht fertig wurden und vorher Schluss gemacht haben.

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Dann kam das Theaterprobenwochenende in Eckernförde, wo wir alle an jedem Tag todmüde waren, da wir kaum geschlafen hatten. Ab und an sind wir sogar in den Proben weggenickt. Die Proben waren an sich schon super, aber am meisten Spaß hat das Fußballspiel am Ende gemacht, weil wir alle durch den Schlamm gerutscht sind. Nach dem Wochenende haben wir die ganze „Zauberflöte“ durchgespielt und sind mit einem „Das Stück wird gut!“ - Gefühl wieder nach Hause gefahren.

Eine Woche später, am 23.11, war die erste Probe, die wir mit dem Orchester zusammen spielten, es war eine einzige Katastrophe. Für einen einzigen Durchlauf brauchten wir fünf Stunden, nach drei Stunden war unsere Konzentration schon am Ende und wir wussten nicht mehr weiter. Nach einer 20-minütigen Pause und einem „Kommt Leute, lasst uns zusammenreißen, wir wollen das in einer Stunde noch mal schaffen!“, sind wir wieder auf die Bühne gegangen und haben das Stück wirklich in einer guten Stunde durchgespielt, auch, wenn wir danach alle fertig und erschöpft waren.

Am Dienstag vor der Premiere fand die letzte Generalprobe statt und diese ging nicht klischeehaft in die Hose, sondern war ziemlich gut. Der Spruch, dass die Generalprobe schlecht laufen muss, damit die Aufführung klappt, hat sich bei uns nicht bestätigt. Denn die Aufführung lief noch besser als die Generalprobe!!!

Esther Kock



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